So entstand unser Flugplatz

Der Verein wurde 1990 gegründet. Damals fanden sich 60 Flugbegeisterte, um den ehemaligen Agrarflugplatz Sommersberg für den Segelflugsport zu nutzen. Zu Anfang wurde jedoch nur in Wittstock geflogen, da ein eigener Fluglehrer nicht unter den Gründern war. Bis 1992 der Platz dann endlich richtig genutzt werden konnte sollten zwei Jahre vergehen.
1991 wurde der Antrag auf Zulassung zum Sonderlandeplatz gestellt. Nach altem Recht durfte der Flugbetrieb bis zur endgültigen Zulassung mit einer vorläufigen Genehmigung betrieben werden. Die Endgültige Zulassung erlangten wir dann im Jahre 1999, sieben Jahre später.
1996 wurde in einer privaten Haltergemeinschaft ein Motorsegler angeschafft, durch den sich die Attraktivität des Vereines deutlich erhöhte. Nun war es möglich, Gästen auch ohne Thermik eine Kostprobe von unserem Hobby zu geben.
Heute gibt es 2 Fluglehrer in unserem Verein, die PPL B, C und F lehren dürfen. Diese Kürzel stehen für die Privatpilotenlizenz für Motorsegler, Segelflugzeuge und Ultraleichtflugzeuge. Weitere 15 Scheininhaber sichern den Flugbetrieb und die ganze Organisation des Vereines. So gelingt es uns recht gut, unsere Schüler kontinuierlich auszubilden.
Wir legen sehr großen Wert auf Teamgeist und ein gutes Miteinander, denn beim Segelflugsport ist man immer auf gegenseitige Hilfe angewiesen.
Deshalb findet man uns nach dem Flugbetrieb sehr oft am Grill, wo wir dann seeeeehr lange aushalten.
Zur sicheren Klärung von Technik-Problemen haben wir 5 Segelflugzeugwarte und einen Motorseglerwart im Verein. Unsere Werkstatt ist zwar nicht allzu groß, aber die gängigen Arbeiten zur Instandhaltung aller Technik können wir jederzeit durchführen. Wir haben immer ein offenes Ohr, wenn sich für dieses Gebiet interessierte Jugendliche melden.
Die Vereinsgebäude sind schon deutlich älteren Datums. An ihnen wird ständig renoviert und verschönert. In unseren Reihen sind Fachleute jeglichen Handwerkes, so dass die Ausführung nicht ins Stocken gerät, es sei denn, unser Finanzchef bremst die Arbeitswut.
So können die 40 Winterbaustunden von jedem Mitglied problemlos abgearbeitet werden.